Testbericht – Kurztest – MDA Vario Smartphone
Der MDA Vario ist die gebrandete Version des QTek 9100 (HTC Wizard 200) Smartphones mit Windows Mobile 5. Das schöne am MDA ist, dass er neben dem Tochscreen für die Bedienung auch eine aufschiebare QWERT-Tastatur hat. Aber mal der Reihe nach.
Größe, Handhabung und Verarbeitung
Irgendwie ist der MDA klein, aber auch ein wenig klotzig. Mit seinen 11 x 6 x 2,5 cm passt er nicht mehr unbedingt in jede Hosentasche, ohne diese auszubeulen. Als Telefon ist er halt etwas zu gross und als PDA dafür aber recht klein. Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck. Die Tasten lassen sich gut bedienen – für die Eingabe hätte ich mir aber gerne noch eine Umschalt-Taste (Shift) auf der rechten Seite gewünscht.
Der Touchscreen löst mit 320×240 Punkten auf, das Bild darauf ist gut und je nach Zustand der Tastatur entweder im Hoch- oder Querformat.
Die Bedienung ist PDA üblich auf den Touchscreen in Verbindung mit dem viel zu kurzen Stift ausgelegt. Die “Softkeys” haben leider sehr selten eine Funktion und wenn doch, nicht unbedingt eine sinnvolle
Telefonieren & Kontakte und so …
Telefonieren konnte ich leider mangels einer passenden SIM-Karte für das gelockte Gerät leider nicht. Die PDA Funktionen und auch das WLAN lassen sich aber auch ohne SIM verwenden. Die Organizerfunktionen entsprechen den üblichen WM5 Umfang. Das Email und SMS schreiben sollte mit der Tastatur auch sehr gut möglich sein. Die Bildschirmtastatur ist nicht mal eine Notlösung, ist einfach viel zu klein.
Internet über WLAN
Das Einrichten des WLAN Zugangs ist sehr einfach, Connection Manager Taste am Rand des Gehäuses drücken und das WLAN aktivieren. In den Einstellungen unter Verbindungen/Netzwerkkarten/Drahtlos werden die verfügbaren Netze angezeigt. Zur Eingabe der Zugangsdaten bei gesicherten Netzen tippt man auf das Netz und kann die Einstellungen vornehmen. Zum Verbinden einfach länger auf das Netz tippen und im Kontextmenü Verbinden wählen. Einstellungen/Verbindungen/Drahtlos-LAN zeigt Infos zum eingebuchten Netzwerk und es lassen sich hier noch Energiespar-Optionen einstellen.
Ist der MDA im Netz eingebucht wird dies durch einen kleinen “Fernsehturm” in der Titelleiste angezeigt.
Und nun schnell den Internet Explorer gestartet. Im Vergleich zum QTek 8500 hat dieser mehr Optionen und die Bedienung ist ausgerichtet auf den Touchscreen und den Stift. Mit ein bisschen Gefühl geht vieles aber auch mit den Fingern. Selbst in der kleinsten Schriftgröße kann man Texte noch gut lesen, aber auch nicht so leicht mit dem Finger auf Links tippen. Der IE stellt die Seiten teilweise “optimiert” dar. Bei “Desktop” (Bild1) muss man permanent von rechts nach links scrollen, “einspaltig” (Bild 2 + 3) erinnert an einen Handy-Wap-Browser und bricht Texte auf Bildschirmbreite um. Und “Standard” ist irgendwo dazwischen. Bis jetzt konnte ich noch keinen Favoriten für diese Option finden. Schön ist ein Vollbildmodus ohne störenden Drumherum.
Fazit
Der MDA ist ein schickes kleines Gerät, mit dem man (sicherlich) schön Email und SMS schreiben und lesen kann – der Tastatur und dem WM5 sei Dank. Auch um mal zwischendurch ein wenig zu Surfen, wenn es einfach zu lange dauert den Laptop anzuwerfen, ist er gut geeignet – und zu hause geht das auch noch mit WLAN. Mehr kann ich dann hoffentlich schreiben, wenn ich ein ungelocktes Gerät vorliegen habe.
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Tags:PDA, Smartphone, Windows Mobile, WM5





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